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Friedrichstraße 15
D-78573 Wurmlingen / Tuttlingen

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Eine Siebsichtung oder Siebreorganisation gleicht einem internen Audit

Als Audit (von lat. „Anhörung“) werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Dies erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von einem speziell hierfür geschultenAuditor durchgeführt. Heute werden in fast allen Bereichen von Kliniken von Zeit zu Zeit Audits durchgeführt. Je nach Bereich wird bei einem Audit der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme oder einen Verbesserungsbedarf aufzuspüren, damit sie beseitigt werden können. Nachdem mögliche Abstellmaßnahmen/Verbesserungen eingeleitet wurden, müssen diese nachgewiesen werden. Dieses geschieht anhand von Dokumenten und Berichten.Eine Prozessoptimierung in der ZSVA lohnt sich immer, und ist eine große Herausforderung in der viel Einsparpotential liegt, wenn man bedenkt welch ein umfassendes Ablauf- und Instrumentenmanagement die Komplexität der Zentralen Sterilgutversorgung verlangt.Die Anforderungen des Gesetzgebers im Hinblick auf eine erhöhte Rechts- und Patientensicherheit, durchgängige Qualitätskontrollen durch validierte Prozesse und die Forderung nach Kostentransparenz machen auch vor der ZSVA nicht Halt. Um Optimierungspotentiale zu erschließen sollten folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Optimierung der Arbeitsabläufe
  • Weitere Qualifizierung und Fortbildung der ZSVA-Mitarbeiter
  • Sichtung, Reorganisation und Optimierung der vorhandenen Instrumente auf den Sieben und Sets
  • Überprüfung der Maschinenkapazitäten
  • Überprüfung der Programmabläufe zur Senkung der Aufbereitungszeiten
  • Validierung der Sterilisationsprozesse und der Prozesse in den Reinigungs-, Desinfektions- und Trockenautomaten
  • Implementierung eines Sterilgut-Dokumentationssystems
  • Herstellung einer guten Kostentransparenz für den Bereich ZSVA
  • Erstellung eines Qualitätsreports zur Verminderung des Haftungsrisikos

 Ablauf einer Siebsichtung Vorgespräch

  • Festlegung der Kriterien für die Siebsichtung
  • Festlegung oder ggf. Erarbeitung eines Nummernsystems
  • Beantwortung von Fragestellungen

 Vorbereitung

  • Sie stellen uns Ihre vorhandenen Sieblisten zur Verfügung
  • Wir bereiten dieses EDV-gerecht auf

 DurchführungInspektion jedes Instruments auf:

  • Art und Zustand
  • Reparaturbedürftigkeit
  • Austausch
  • Herkunft
  • Korrektheit im Sieb bzw. Set

 Nachbereitung - Abschlussgespräch Die ausgefüllten Sieblisten und Arbeitslisten werden Ihnen in dem vorher vereinbarten Datenformat zur Verfügung gestellt. Wir erstellen Ihnen einen kurzen Statusbericht.Sie erhalten von uns ein Angebot über anstehende Reparaturen bzw. Reparaturersatz.  Eine Siebsichtung bzw. Siebreorganisation hat folgende Aufgabenstellung: 

  • Quantitative Bestandaufnahme
  • Qualitative Beurteilung des gesamten Instrumentariums
  • Der Abschlußbericht beschreibt kostentransparent notwendige Reparaturen, anfallende Neuanschaffungen, die Instrumentenvielfalt und die entsprechenden Siebtitel.

Bei der Siebsichtung werden folgende Kriterien am Instrumentarium überprüft: 

  • Oberflächenbeschaffenheit
  • Verschleißerscheinungen
  • Altersstruktur
  • Identifikationsnummer
  • Reparaturbedarf
  • Gewicht
  • Hersteller bzw. Herkunft der Instumente

  Zuständige Personen bei einer Siebsichtung 

  • Zuständige Chefarzt
  • Die OP-Leitung
  • Die Leitung der ZSVA
  • Ggf. externe Mitarbeiter

 Die verantwortlichen Personen treffen maßgeblich folgende Entscheidungen: 

  • Verbleib jedes einzelnen Instruments auf den Sieben oder Sets
  • Aussortierung jedes einzelnen Instruments auf den Sieben oder Sets
  • Und der entsprechenden Nachlegereserven
  • Notwendigkeit oder Überflüssigkeit von Instrumenten auf Sieben oder Sets

  Die Ziele einer Sieboptimierung sind: 

  • Unnötige Instrumentenübersterilisation vermeiden
  • Übersichtliche Instrumentensiebe schaffen
  • Siebgewichte senken
  • Optimale Auslastung der Instrumentensiebe und Sets
  • Freigestellte Instrumente einbinden
  • Abläufe vereinfachen
  • Aufbereitungskosten minimieren
  • Qualitätsverbesserung
  • Aussortiertes altes Instrumentarium entsorgen
  • Neue Instrumente anschaffen und auf den Sieben ersetzen
  • Nicht mehr benötigte Instrumente von den Sieben nehmen
  • Reparaturbedürftige Instrumente reparieren lassen
  • Nachlegereserve analysieren und auswerten ggf. Reparaturen oder Neubeschaffung vornehmen, Aussortieren von nicht mehr benötigten Instrumenten
  • Alle Packlisten überarbeiten und Daten im EDV-System richtig einpflegen
  • Standardisierung

   Mögliche Ergebnisse einer Sieboptimierung bzw. Siebreorganisation können sein: 

  • Reduzierung der Instrumentenmenge
  • Optimierung bzw. Reduzierung des einzusetzenden Kapitals
  • Reduzierung der laufenden Kosten weil weniger Instrumente bewegt, transportiert, gewaschen, gepackt und sterilisiert werden müssen
  • Optimierung der Siebauslastung
  • Weniger Siebtitel
  • Bessere Bestandsübersicht
  • Erhebliche Einsparungen bei Reparaturen, Neuanschaffungen und der Instrumentenaufbereitung
  • Standardisierte Arbeitsabläufe
  • Lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit
  • Der kontrollierte Einsatz jedes Siebes und Sets sorgt für die bestmöglichste Sicherheit und Kosteneinsparungen
  • Exakte Kostenermittlung und –zuweisung aller Prozessschritte bilden eine solide Grundlage für das Rechnungswesen und die künftige Investitionsplanung
  • Der Abschluss von Wartungsverträgen kann sinnvoll sein